Der SaarGarten Beckingen


 

Der SaarGarten Beckingen sowie weitere Gärten unserer Region sind auch auf den Internetseiten
von „Gärten ohne Grenzen“ unter www.gaerten-ohne-grenzen.de beschrieben.

Die offen gestaltete Parkanlage ist unmittelbar an der Saar gelegen. Im ansprechend gestalteten Entreebereich des Parks vor der Unterführung wird der Besucher empfangen und durch eine Wegebeziehung zum großzügig angelegten Festplatz geführt. Hier können Veranstaltungen und Feste stattfinden. Der Besucher findet im Schatten der umstehenden Bäume Sitzmöglichkeiten aus Natursteinreihen vor. Eine direkte Wegeverbindung führt von hier aus zur Schiffsanlegestelle an der Saar.

 

 


In „sanften Wellen“, die sich sowohl durch die geschwungene Wegeführung als auch durch die Anlage von Wiesen – und Bepflanzungsfeldern ausdrücken, wird der Besucher durch die weitere Gartenanlage geleitet. Der Park lädt Spaziergänger zum Flanieren und zum Verweilen mit „Blick auf die Saar“ ein.


Wanderer, Radfahrer und Laufsportler können sich über das Wegenetz der Parkanlage auch weitere Routen über den angeschlossenen Leinpfad entlang der Saar erschließen.


Großzügige repräsentative Gräser – und Staudenflächen stehen im Wechsel mit ruhigen ebenen und sanft hügeligen Wiesenbereichen. Repräsentative Bäume begleiten die Wege und schaffen in Verbindung mit Hecken aus geschnittenen Hainbuchen Räume.


Als „grüne Wände“ stellen die Heckenbänder darüber hinaus einen visuellen Schutz im Bereich der Sitzanlagen aus Naturstein dar. Die unterschiedlichen Wiesenfelder sind jahreszeitlich z.B. als Frühlingswiesen mit wilden Narzissen oder Herbstwiesen mit Herbstzeitlosen thematisiert. Im Norden zur Bundesstraße hin, findet der Park durch eine dichte Anpflanzung von Säulenhainbuchen seinen visuellen Abschluss.


Dadurch dass mittlerweile einige zum Teil monumentale Skulpturen Aufstellung im SaarGarten gefunden haben, ist dieser auch zum Skulpturenpark geworden.

Den Eingang zur „SaarGarten“ ziert das „Dreiländereck“ des Lothringer Künstlers Toun. Für den in Waldwisse lebenden Bildhauer ist sein Ursprung, die Verwurzelung mit der moselfränkischen Region, sehr wichtig. Die Verbundenheit mit seiner Heimat zeigt sich auf vielfältige Weise. Deshalb verwendet er häufig in seinen Skulpturen sowohl den hellen Lothringer Kalkstein als auch den dunklen saarländischen Sandstein. So auch  bei der Skulptur „Dreiländereck“ und einem weiteren Werk,des Künstlers, das  ebenfalls im Beckinger „SaarGarten“ im Eingangsbereich positioniert ist.

 

 

 

 

 

 

Foto: Das Foto zeigt die Skulptur „Dreiländereck“ des Lothringer Künstlers „Toun“.


Foto: Das Foto zeigt ein weiteres Werk des Lothringer Künstlers „Toun“, das ebenfalls im Eingangsbereich des SaarGartens zu sehen ist.

Mit zwei geradezu gewaltigen, jeweils mehrere Tonnen schweren Arbeiten ist Joan Thimmel aus Perl im SaarGarten präsent. „Unterschiedliche Meinungen“ wird die eine genannt. Sie soll den inneren Widerstreit eines Menschen zwischen Sehnsucht nach Sicherheit und neuen Erfahrungen thematisieren. Die andere, sie trägt den Namen „Evolution“, hat der Bildhauer aus einem elf Tonnen schweren Block geschlagen. Thimmel bezeichnet sie als „Rad des Lebens“.


Foto: Das Foto zeigt die Skulptur „Evolution oder das Rad des Lebens“ von Johann Thimmel.

 


Foto:  Das Foto zeigt ein weiteres Werk des Künstlers Johann Thimmel „Unterschiedliche  Meinungen“, ebenfalls im SaarGarten zu sehen.

Die Stahlskulptur „Stille“ von Werner Bitzigeio fasziniert mit ihrer perfekten Kugelform. Es ist das erste größere Werk des aus der Eifel stammenden Künstlers, das im Saarland als „Kunst im offenen Raum“ präsentiert wird. Die Kugelform wird durch die Endpunkte der vielen zusammengeschweißten Stäbe definiert. Bis zu 300 Stahlstäbe mit einem Durchmesser von 26 bis 34 mm und einer Stablänge von 30 cm bis 1,20  wurden hier zusammengeschweißt. Von weitem wirkt die Skulptur so, als würde sie zur Landschaft und zum SaarGarten dazugehören.  Skulptur und Biosphäre sind „still“ verzahnt.

 

 

 

 

 

Foto: Das Foto zeigt die Skulptur „Stille“ von Werner Bitzigeio/Eifel.


Der Künstler Hubertus Jackobs aus Rehlingen-Siersburg arbeitet mit Metall, meist sogar mit verrosteten Werkzeugen. Was Andere auf den Schrott werfen, fischt er da wieder raus und verarbeitet es zu Skulpturen. Diesen gibt er gerne widersprüchliche oder verwirrende Titel, die ein Stutzen beim Betrachter hervorrufen sollen. Wie etwa bei seiner 500 Kilogramm mächtigen Stahlarbeit „Vertrauliche Gespräche“, die seit April 2008 ebenfalls dauerhaft im Beckinger SaarGarten installiert ist: Die überdimensionalen Hacken wirken dabei alles andere als vertraulich. Wenn der Betrachter in Gedanken über diesem Kontrast „stolpert“, hat Jacobs sein Wunschziel erreicht: ein „denk-mal“ im besten Sinne des Wortes.

 

 

 

 

 

Foto: Das Foto zeigt die Skulptur „Vertrauliche Gespräche“ von Hubertus Jacobs.

Der Besseringer Harald Simon schuf aus chinesischem Sandstein die Skulptur „Die Sonne“.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Das Foto zeigt die Skulptur „Die Sonne“ von Harald Simon.


Das Werk „Kommunikation“ des Beckinger Künstlers Eberhardt Killguss

Auch der Beckinger Künstler Eberhard Killguss, einer der renommiertesten saarländischen Bildhauer, bereichert seit Mitte Juli 2008 mit seinem Werk „Kommunikation“ den SaarGarten. Nach den Vorstellungen des Künstlers soll diese Skultpur suchende, neugierige, fragende, sich informierende und kommunizierende Menschen darstellen.

 

 

Weitere Impressionen:

 

 

 

 

 

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