Willkommen im Gemeindebezirk Erbringen


Kurzportrait

Rund 910 Einwohner (Stand 30.09.2018)
Fläche 339 ha. davon
83 ha. Wald 

Ortsvorsteher: Hubert Schwinn, Tel. 06832/7880
Vertreter: Astrid Moritz, Tel. 06832/91888

Idyllischer Wohnort in der Mitte des Haustadter Tales

Erbringen liegt in der Mitte des Haustadter Tales und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem Fahrrad über die Saar-Lückner-Runde wunderbar zu erreichen. Auf halber Strecke zwischen dem Saarradweg und dem Leinpfad der Saar ist Erbringen ein idyllischer Wohnort in der Talaue des Mühlenbachs.

Örtliche Einrichtungen

Katholische Kirche, Kindertagesstätte, Sportplatz, Feuerwehrgerätehaus, Rettungswache, „Erwringer Scheier“ mit Dorfplatz am Mühlenbach, Luziakapelle, reges Vereinsleben.

Freizeitangebote

Erbringen ist radsportmäßig gut angebunden über die Saar-Lückner-Runde an das lokale und überregionale Radwegenetz wie Saarradweg, Saar-Bostal-Radweg oder die Haustadter-Tal-Runde. Auch das Naturschutzgebiet Wolferskopf ist von Erbringen aus gut zu erreichen. Von dort bieten sich herrliche Ausblicke ins Hügelland des Saarlandes. Ein Sportplatz ist am Waldrand vorhanden. Besonders empfehlenswert ist der Besuch der Luziakapelle.  Sie ist das Kleinod des Ortes und wacht fast majestätisch von einer kleinen Anhöhe über das Dorf.

Örtliche Feste

Neben dem Kapellenkonzert im April, dem Bachfest im Mai, dem Lyonerfest im August, dem Apfel und Kartoffelfest im Oktober und dem Wintermarkt im November findet im Dezember die Luziakirmes statt. Heute gehören vor allem das Kapellenfest im April, das Lyonerfest im Juni aber vor allem das „Heeinerfeschd“ – das Hühnerfest im Juni – zu den größten Attraktionen des Tales.

Historie

Erste Urkundliche Erwähnung 1098 unter dem Namen „Everbringa“. Schon 1098 siedelten hier Menschen im Flecken „Everbringa“. Die Endung „ingen“ bringt die Zugehörigkeit zu einem Personennamen zum Ausdruck. Der Überrest dieser Person ist in dem ersten Namensglied erhalten geblieben. Erbringen bedeutet also, dass hier ein Euerbero mit seiner Sippe siedelte. Der Stift St. Simion in Trier hatte in Erbringen neben der Abtei Mettlach den meisten Grundbesitz und damit aus das Sagen. Der Herzog von Lothringen war bis 1766 Landes- und Hochgerichtsherr. Dieses Recht wurde von den Amtsmännern von Siersburg für ihn ausgeübt.  Nach 1766 gehörte Erbringen zu Frankreich. Haupterwerbsquelle in dieser Zeit waren die Rinder- und Schafzucht, bis sich ab 1710 Erzgräber ansiedelten. Die Qualität der Erze war allerdings schlecht so dass die Erzgräber nach wenigen Jahren wieder wegzogen. Bis zur Industrialisierung war die Landwirtschaft die Haupterwerbsquelle.


 

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