Reit und Fahrverein Beckingen lud zur Traditionsveranstaltung ein

Schleppjagden in Beckingen sind eine Tradition, die der Reit- und Fahrverein Beckingen seit vielen Jahren pflegt. Und so konnte Bärbel Gimler, 1. Vorsitzende des RuF Beckingen insgesamt rund 25 Reiter zur Schleppjagd durch den Beckinger Herbstwald begrüßen.

Bürgermeister Thomas Collmann ließ es sich gemeinsam mit dem Beckinger Ortsvorsteher Dieter Hofmann nicht nehmen, zu Beginn der Veranstaltung den Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt auf der Reitanlage und im Gelände zu wünschen. Ortsvorsteher Dieter Hofmann wünschte allen einen unfallfreien Ritt und dankte dem ausrichtenden Verein für seinen Einsatz, um die lange Tradition der Schleppjagden in Beckingen weiterzuführen. Der für die Reiter, Pferde, Jagdhunde und die Zuschauer auf der Strecke immer wieder aufregende Tag begann mit einem Frühschoppen im Clubhaus „Auf den Kiefern“. Nach Sektempfang, Jagdimbiss und Eintragung in das Jagdbuch ging es dann in zwei Feldern auf die etwa 15 km lange Strecke, bestückt mit 19 jagdgerechten Hindernissen. Zunächst machten sich die Schleppenleger auf die Strecke, verfolgt von der Hardt-Hundemeute.  Insgesamt wurden sechs Schleppen gelegt. Kurz darauf starteten die Reiter in zwei Feldern. Viele Zuschauer auf der Strecke erwarteten die Gruppe, die von lauten Hundegebell und dem Hörnerklang der Parforcehorngläsern St. Georg Saarbrücken angekündigt wurde. Schnell näherten sich die für eine Jagd so typischen Rotröcke und gingen im ersten Feld, angeführt von Master Albrecht Koch, über die Sprünge, während das zweite Feld, angeführt von Ursula Kuhn, die Hindernisse umritt. Eine Rast auf halber Strecke nach der dritten Schleppe für Ross und Reiter sowie die Hunde bot sich bei den Klängen der Parforcehornbläser, die die Jagd musikalische mitgestalteten, an. Die Jagdstrecke verlief durch die weiten Wälder und Wiesen und über viel Sandboden, wobei sich auch die Sprünge gut nehmen ließen. Nach insgesamt sechs Schleppen ging es zurück zum Ausgangspunkt der Schleppjagd, dem Reiterhof „Auf den Kiefern“ Beckingen. Hier loderte schon das Feuer und auf die Hunde wartete das verdiente Curée. Bei einem abschließenden Jagdessen im Clubhaus ging ein wunderschöner Jagdtag zu Ende. Viel Lob gab es aus der Reiterschaft für den tollen Streckenverlauf. Man wunderte sich, dass rotz des vielen Regens der Boden super griffig war und sich die Sprünge gut nehmen ließen. „Am Tag der Veranstaltung hatten wir Glück mit dem Wetter. Es blieb größtenteils trocken und es war angenehm kühl. Der Sandboden schluckt auch so einiges weg“, erklärte die 1. Vorsitzende, Bärbel Gimler. Sie dankte allen Helfern vor und hinter den Kulissen. Pensionsstallbetreiberin Petra Blumenauer drückte zudem ihre Hoffnung aus, dass man im nächsten Jahr wieder mit der Ausrichtung der Landesverbandjagd auf einer der schönsten Reitanlagen, „Auf den Kiefern“ in Beckingen rechnen dürfe. (pp).


Foto 1:
Auf zur herbstlichen Schleppjagd durch den Beckinger Wald hieß es für 25 Reiter kürzlich auf der Reitanlage „Auf den Kiefern“ Beckingen.


Fotos 2:
Bürgermeister Thomas Collmann (3.v.r.) ließ es sich gemeinsam mit dem Beckinger Ortsvorsteher Dieter Hofmann (1.v.r.) nicht nehmen, zu Beginn der Veranstaltung den Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt auf der Reitanlage und im Gelände zu wünschen. Mit auf dem Foto sind unter anderem die 1. Vorsitzende des ausrichtenden Vereins, Bärbel Gimler (Mitte) Pensionsstallbetreiberin Petra Blumenauer (1.v.l.) sowie der Master des 1. Feldes, Albrecht Koch (2.v.r.).

Fotos: Verein /Text: Pitzius

 

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