Baumpflanzaktion von Jägern der VJS-Kreisgruppe Merzig-Wadern und den Kindern der Kindertageseinrichtung St. Leodegar Düppenweiler

Zur gemeinsamen Baumpflanzaktion der Jäger der VJS-Kreisgruppe Merzig-Wadern und den Kindern der Kindertageseinrichtung St. Leodegar Düppenweiler konnte die Standortleiterin  der Katholischen KiTa St. Leodegar Düppenweiler, Sabine Bünnagel, unter anderem neben Bürgermeister Thomas Collmann den Düppenweiler Ortsvorsteher Thomas Ackermann, von der Jägervereinigung Merzig-Wadern den Kreisjägermeister Armin Birk, den zuständigen Hegeringleiter Dirk Hippchen, weitere ortsansässige Jäger,  sowie vom Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde St. Leodegar Erhard Hardt und als Trägervertreter der Katholischen Kita gGmbH Saarland Johannes Burholt (Gesamtleitung) begrüßen. Gemeinsam mit den Kindern  und den pädagogischen Fachkräften des Kindergartens setzten alle zusammen mit Unterstützung von Mitarbeitern des Gemeindebauhofes einen von den Jägern im Kreis gespendeten Baum. „Es ist ein Spitzahorn, den die Kindertageseinrichtung sich gewünscht hatte, da er mit einer Höhe von 30 bis 35 Metern sehr groß wird und mit seiner riesigen großen Krone in Zukunft viel Schatten spenden wird“, erklärte Armin Birk, Kreisjägermeister Merzig-Wadern den anwesenden Kindern.

Traditionell führt die VJS-Kreisgruppe Merzig-Wandern anlässlich des Hubertustages jedes Jahr in einer Kommune des Landkreises eine Baumpflanzaktion durch. So habe man vor kurzem turnusgemäß  bereits eine Esskastanie auf dem Jugendzeltplatz in Saarhölzbach gepflanzt. Da der Termin für Düppenweiler im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen sei, freue man sich jetzt umso mehr, dass die Baumpflanzaktion für den Kindergarten in Düppenweiler nun nachgeholt werden konnte.

Kreisjägermeister Birk ließ es sich auch nicht nehmen, den Kindern zu erklären, wer der Heilige Hubertus war und warum er als Schutzpatron nicht nur der Jäger, sondern auch vieler anderer Berufsgruppen, auch von Hunden und Helfern gegen die Tollwut, gilt.

„Er war ein vornehmer Adeliger. Doch nach dem Tode seiner Frau ging er als Einsiedler in die Ardennen. Dort lebte er als wilder und zügelloser Jäger, “ so Birk.  Der Sage nach sei er aber an einem Karfreitag verbotenerweise auf die Jagd gegangen. Nach einer einprägsamen Begegnung mit einem großen starken Hirsch jedoch wurde er eines Besseren belehrt und bekehrt. „Fortan wurde aus Hubertus ein christlicher und gemäßigter Jäger, der sein Leben grundlegend änderte und sogar Bischof wurde“, fuhr Birk fort.

Was wir daraus lernen können, war die Frage an die Kinder.  Dass es Regeln im Leben gibt, die man beachten soll. Erst denken, dann handeln! Die Lehre aus der Sage des Heiligen Hubertus sei, dass man Verantwortung habe für die Natur und die Tiere.

„Der Spitzahorn bereichert nun euer Kindergartenaußengelände. Er wird euch in Zukunft Schatten spenden mit seiner großen Krone. Dem Gedanken Nachhaltigkeit und Zukunft soll damit Rechnung getragen werden“, so Birk abschließend.  Unterstützt wurde die Aktion von der Bäckerei Jürgen Rupp aus Beckingen, die für alle Kinder eigens „Hubertusbrezeln“ gebacken hatte.

Die Kinder bedankten sich mit ihrer Kindergartenleiterin Bünnagel und dem pädagogischen Fachpersonal ganz herzlich bei den Jägern und allen Mitwirkenden mit einer ganz tollen Bastelarbeit, die jetzt im Beckinger Rathaus zu bewundern ist.

Über diese schöne Aktion freuten sich auch Bürgermeister Thomas Collmann und Ortsvorsteher Ackermann, die nicht nur fleißig zum Spaten griffen, sondern sich ebenfalls  bei den Initiatoren bedankten.

Foto 1:

Gemeinsame Baumpflanzaktion  der Kindergartenkinder der KiTa St. Leodegar Düppenweiler mit der Leiterin Sabine Bünnagel, der Jägerschaft und dem Kreisjägermeister Armin Birk, Bürgermeister Thomas Collmann, dem Ortsvorsteher  von Düppenweiler Thomas Ackermann, dem Vertreter der Kath. Kita gGmbH Saarland Johannes Burholt und Erhard Hardt vom Verwaltungsrat Pfarrgemeinde St. Leodegar.

Foto 2:

Mit einer tollen Bastelarbeit bedankten sich die Kindergartenkinder bei der Jägerschaft und allen Mitwirkenden.

Fotos/Text: Gemeinde Beckingen/Pitzius

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