Auch wenn es um besondere Aktivitäten über den normalen Schulalltag hinausgeht, sind die Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Valentin Düppenweiler stets mit Begeisterung dabei. So führten sie im Frühjahr unter der Regie der  Schulleiterin Eva Kraus  und des Lehrpersonals gemeinsam mit der NABU-Ortsgruppe Beckingen erneut eine  Projektwoche durch, die diesmal  unter dem Motto „Kinder kümmern sich“ stand, um es den Kindern und ihren Familien zu ermöglichen, wieder mehr Kontakt mit der Natur zu bekommen und somit Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. „Unsere Schule will  mit ihren engagierten Lehrkräften in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Beckingen, dem Forst, Landwirten und Imkern sowie Unterstützung des NABU und Waldpädagogen ihre Schulkinder animieren, sich aktiv um Naturschutz-Projekte zu kümmern“, hatte Schulleiterin Kraus zum Start am 1. April als Ziel erklärt. Und dieses wurde erreicht, wie anlässlich des Schulfestes Anfang erfreut festgestellt werden konnte. Solche vorbildlichen Aktivitäten waren nun auch für Umweltminister Reinhold Jost trotz vollem Terminkalender ein wichtiger  Anlass, sich vor Ort zu informieren und die Arbeit zu würdigen. Schulleiterin Kraus hieß ihn am Mittwochmorgen im Foyer  des Schulgebäudes inmitten der Kinder, die ein fröhliches Lied vortrugen,im Beisein des Lehrpersonals und Gäste (siehe Info) willkommen. „Dies zeigt, dass die schulische Arbeit angenommen wird und die Wertschätzung des Projektes, das nicht einfach war und bei dem es auch Reibungspunkte gab.. Wir haben schon viele Projekte gemacht. Um was für die Umwelt tun zu wollen, kamen wir zu diesem mit vielen Lernorten in der Natur, die wir später sehen, denn wir alle haben Verantwortung für die Natur und Umwelt“, erklärte Kraus. Aus der Kinderschar konnte sich Jost gerne gesehener Gast einige Wortmeldungen zu dem Begriff „Umweltminister“ anhören. „Ich denke, der Umweltminister sorgt für mehr Ordnung in der Umwelt“, „Er kommt in viele Schulen und spendet Geld“, „Er hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Leute zu Fuß gehen“, „Er hat auch die Aufgabe, das Saarland sauber zu halten und andere nicht die Umwelt verschmutzen“ sowie „sich um das Klima zu kümmern“ und anderes brachten die Buben und Mädchen dazu vor. Der Minister zeigte sich beeindruckt und meinte: „Vielen Dank. Ihr habt aus eurer Sicht dargestellt, was ich machen soll.“ Er spürte auch deren  Erwartungshaltung, mehr Bäume zu pflanzen. Seine  Dankesworte galten neben allen die mitgemacht haben,  ebenso dem stellvertretenden NABU-Landesvorsitzenden Karl-Rudi-Reîter dafür, an das Thema ranzugehen und das Erlebnis der Natur zu vermitteln. Diese Arbeit sei nicht hoch genug zu schätzen und  froh, den NABU an seiner Seite zu haben. Der Minister ging des Weiteren auf den Wert des Waldes,  Holz als Rohstoff für Baumaterial, Papier usw. sowie der Obstbäume und des Wassers ein. Das Projekt Schulgarten als Lernort werde noch weiter unterstützt, was die Schulleiterin erfreut zur Kenntnis nahm. Gemeinsam wurde dieser soweit schon fertig in Augenschein genommen. Die Kinder erläuterten dann ihre Arbeiten, ob Insektenhotel, Blumenwiese, Teich oder begonnene Streuobstwiese, deren Bäumen von Baumschulen gespendet werden, aber erst nach genügend Regen gepflanzt werden. Auch die NABU-Ortsgruppenvorsitzende Dr. Julia Michely dankte dem Ministerium und der Gemeinde für die Unterstützung des Projektes, das den Kindern Berührungsängste genommen und den Forschergeist angeregt habe. Minister Jost lud die Düppenweiler Schulkinder abschließend zu einem Besuch des Urwalds vor den Toren der Landeshauptstadt Saarbrücken ein, der am besten im Frühjahr erfolgen würde.

Weitere Gäste: MdL Martina Holzner, Bürgermeister Thomas Collmann, Ortsvorsteher Thomas Ackermann nebst Stellvertreter Jürgen Bohr, der stellvertretende NABU-Landesvorsitzender Karl-Rudi Reiter, die NABU-Ortsgruppenvorsitzende Dr. Julia Michely nebst Vereinskollegen Rainer Anton und Lutwin Klein, Schulelternsprecherin Petra Stumpf und andere.

Foto:
Gruppenfoto der Kinder, die das Projekt erläuterten, mit  den Gästen und Lehrpersonal  im Schulgarten.

Foto/Text: nb

 

 

 

 

 

 

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